Koordination und Kontakt

Stadt Monheim am Rhein

Bereich Ordnung und Soziales

Gabriele Oesten-Burnus

[E-Mail]inklusiondo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de

Telefon 02173 951-505

Telefax 02173 95125-505

Die Miniprojektbörse „Aktiv inklusiv“

In ihrer letzten Sitzung des alten Jahres haben die Mitglieder des Rates der Stadt Monheim am Rhein einstimmig die Weiterentwicklung des bislang bereits mit 10.000 Euro pro Jahr unterstützten Projekts „Aktiv zusammen leben“ zur neuen Miniprojektbörse „Aktiv inklusiv!“  beschlossen.

Alle Monheimerinnen und Monheimer sowie sämtliche vor Ort tätigen, gemeinnützigen Vereine und Institutionen können hierüber ab sofort für Maßnahmen und Projekte, die dem gesamtstädtischen Inklusionsziel dienen, Anträge auf nochmal deutlich erhöhte Fördergelder beim Inklusionsbüro der Stadt Monheim am Rhein einreichen. Die Mittelvergabe ist dem im Inklusionsprozess verankerten Steuerungsgremium „Runder Tisch Monheim inklusiv“ übertragen und wird quartalsweise erfolgen. Wenn erforderlich können die bestehenden Arbeitsgruppen des Bürgernetzwerks Inklusion beratend in die Förderstruktur einbezogen werden. Für alle bewilligten Projekte steht fortan nun eine jährliche Gesamtsumme von 25.000 Euro zur Verfügung.

Gefördert werden neue Maßnahmen und Projekte, die einen erkennbaren Beitrag zur gelingenden Inklusion im Sinne des Aktionsplans „Monheim inklusiv“ leisten. Sie sollen das Miteinander fördern und darauf ausgerichtet sein, fremdbestimmte Ausgrenzung abzubauen und vorhandene Barrieren zu überwinden. Insbesondere sollen dabei Projekte und Aktionen gefördert werden, die möglichst über eine Einzelaktion hinaus das Potential zur Verstetigung und Nachhaltigkeit aufweisen – weitere Bausteine also, die beim Auf- und Ausbau der „Stadt für alle“ helfen.


Zweiter Monheimer Inklusionstag bereitete die Förderung von zahlreichen Projekten in der „Stadt für alle“ vor

Unter dem Titel „Inklusion weiter gedacht und gemacht“ fanden am 29. Oktober rund 50 engagierte Monheimerinnen und Monheimer beim 2. Inklusionstag in der städtischen Musik- und Kunstschule am Berliner Ring zusammen.

Im besonderen Fokus stand dabei neben der inhaltlichen Beleuchtung des aktuellen Stands bei der Umsetzung des Aktionsplans „Monheim inklusiv“ die gemeinsame Arbeit an Ideen zur weiteren Verstetigung des Inklusionsprozesses. So etwa auch, wie für das kommende und die nächsten Jahre im Haushalt eingeplante Fördergelder für Monheimer Inklusionsprojekte in Höhe von 25.000 Euro am besten verteilt und bewilligt werden können. Dieser Fördertopf soll das bereits seit 2013 unter dem Titel „Aktiv zusammen leben“ bestehende und bei der Beantragung von Finanzmittel ebenfalls bewusst sehr niederschwellig gehaltene Unterstützungsprojekt für gesellschaftliche Aktivitäten ablösen, für das bislang jährlich 10.000 Euro bereitstanden.

Die einzelnen Werkstatt-Ergebnisse vom Inklusionstag werden nun im Nachgang nochmal aufgearbeitet und dann zusammengefasst dem Stadtrat als Beschlussvorlage präsentiert.  Durch den Tag führen neben Bürgermeister Daniel Zimmermann und dem städtischen Inklusionsbeauftragten und Ersten Beigeordneten Roland Liebermann auch die beiden bekannten Protagonisten Elena Lazaridou und Raimund Patt, die den städtischen Inklusionsprozess in Monheim am Rhein von der ersten Stunde an mit ihrem Fachwissen begleiten. Gastrednerin und Werkstatt-Teilnehmerin war die bekannte Bloggerin Laura Gehlhaar. Die gebürtige Düsseldorferin und heutige Berlinerin sitzt selbst im Rollstuhl und arbeitet als Coach, Autorin und Redakteurin für den Sozialhelden e.V., den der letztjährige Gast des ersten Monheimer Inklusionstages, Raul Krauthausen, ins Leben gerufen hat. Wie Krauthausen begleitete diesmal auch Laura Gehlhaar den kreativen Austausch gleichsam mit humorvollen und zuweilen auch sehr nachdenklich stimmenden Anekdoten aus ihrem Leben und dem Zusammenleben von behinderten und nichtbehinderten Menschen – eine große Bereicherung für alle! Ebenfalls bereichert wurde der Inklusionstag durch eine Ausstellung der Monheimer Künstlerin Luda Liebe. Die Lebensart-Trainerin hatte im Vorfeld Monheimerinnen und Monheimer nach einem Foto von sich ge- und hinsichtlich ihrer ganz persönlichen Assoziationen zu 88 Begriffen befragt, um diese anschließend in Kollagen zu verarbeiten. Die Ergebnisse sind auch weiterhin noch zu den normalen Öffnungszeiten der Musik- und Kunstschule am Berliner Ring zu sehen. (ts)

Hier finden Sie den [intern]Download mit den Infos zum Monheimer Inklusionstag 2016.


„Aktionsplan Monheim inklusiv“ als Meilenstein auf dem Weg zu einer Stadt für alle

In seiner Sitzung am Mittwoch, 20. Mai, 2015, hat der Rat der Stadt Monheim am Rhein einstimmig der Verabschiedung des „Aktionsplans Monheim inklusiv“ zugestimmt.

Der Aktionsplan bildet die Grundlage und den künftigen Orientierungsrahmen für die weitere Entwicklung Monheims zu einer „Stadt für alle“. Sowohl Bürgermeister Daniel Zimmermann als auch der städtische Inklusionsbeauftragte und Erste Beigeordnete Roland Liebermann zeigten sich von diesem eindeutigen Bekenntnis des Stadtrats hocherfreut. 

Der 80 Seiten starke Aktionsplan steht ab sofort auch hier zum Download bereit.

Die Stadt Monheim am Rhein engagiert sich schon seit Jahren in besonderer Weise um den Abbau von Benachteiligungen und die Ermöglichung barrierefreier Zugänge in diversen Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge. Zur Strukturierung der schon vorhandenen Maßnahmen, Ansätze und Planungen einerseits, aber auch um die gesamtstädtische Ausrichtung der aktuellen Rechtslage anzupassen, hatte die Stadt bereits mit einem Ratsbeschluss am 13. März 2013 den ausdrücklichen Willen bekundet, einen breit angelegten Veränderungsprozess zusammen mit der Einwohnerschaft zu eröffnen.

Der beschlossene Veränderungsprozess startete dann mit einem erfolgreichen  Vortreffen zahlreicher  Beteiligter am 22. Juni 2013 im Bürgerhaus Baumberg. Ein gutes Jahr später, am 17. September 2014, beschloss der Rat, dass bis dahin gültige strategische Ziel, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten und für ein generationengerechtes Miteinander zu sorgen, in dem neu formulierten Ziel aufgehen zu lassen: „Die Stadt Monheim am Rhein versteht sich als ‚Stadt für alle‘, in der Inklusion umfassend verwirklicht wird.“

Der jetzt vorgestellte Aktionsplan bildet den nächsten Meilenstein auf dem Entwicklungsweg Monheims zu einer solchen Stadt. In ihn flossen die Ergebnisse aus sieben Arbeitsgruppen ein, in der sich neben zahlreichen Verwaltungsmitgliedern auch viele Monheimer Bürgerinnen und Bürger aktiv und ehrenamtlich engagierten und mit Ideen einbrachten. „Der Aktionsplan kann damit sowohl als Ergebnis des bisherigen Prozesses gelesen werden als auch als Leitfaden für all das, was wir uns für die den nächsten Jahren vorgenommen haben“, betonen Bürgermeister Daniel Zimmermann und der Inklusionsbeauftragte Roland Liebermann. „Wir danken allen, die bisher daran mitgewirkt haben, und möchten zugleich ermutigen, sich auch in Zukunft mit uns gemeinsam für die Verwirklichung einer Stadt für alle einzusetzen.“

Inklusion als gesamtstädtische Herausforderung

Jeder Mensch ist einmalig. Und jeder Mensch kann etwas beitragen zu einer Gemeinschaft, die Vielfalt wertschätzt und Teilhabe für alle aktiv ermöglicht. Niemand wird ausgegrenzt. Alle Menschen der Gemeinschaft zu achten – das ist die Idee von Inklusion.

Um Inklusion vor Ort erlebbar zu machen ist es erforderlich, dass sich möglichst viele Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen an dem dafür notwendigen gesellschaftlichen Veränderungsprozess beteiligen und sich aktiv dafür einsetzen, dass Menschen – unabhängig von ihrer körperlichen, seelischen oder sozialen Situation – die vollständige und gleichberechtigte Teilhabe an entscheidenden gesellschaftlichen Prozessen ermöglicht wird.

In seiner Sitzung vom 13. März 2013 beschloss der Rat der Stadt Monheim am Rhein einstimmig den Beginn des Prozesses „Inklusion als gesamtstädtische Herausforderung“. Die Auftaktveranstaltung „Inklusion vor Ort – Monheim am Rhein, die Stadt für alle“ fand am 22. Juni 2013 mit rund achtzig Beteiligten statt.


Kompakt informiert: Es ist normal, verschieden zu sein

Telefon Kontakt-formular Ihr Termin
Stadtverwaltung & Bürgerbüro:
02173 951-0


Mit der Online-Terminvergabe haben Sie die Möglichkeit, längere Wartezeiten zu vermeiden.


Ihr Termin im Bürgerbüro
Nach oben