Neugestaltung der Rheinpromenade

Die Monheimer Rheinpromenade erhält ein neues Gesicht. Neben einem neuen Stadteingang wird ein Rheinanleger für kleinere Flusskreuzfahrten und ein Business-Hotel realisiert.

Hotel

Am Rande des Rheinparks, zwischen der alten Fassabfüllanlage und dem einstigen Shell-Verwaltungsgebäude, entsteht derzeit ein Hotel mit vier Obergeschossen und Blick über den Rhein.

Im Oktober 2016 trafen sich Entwickler, Betreiber, Bauunternehmer und Vertreter der Stadt auf der Freifläche zum offiziellen Spatenstich. Die Eröffnung soll im Frühjahr 2018 gefeiert werden. Geplant ist ein u-förmiges Hotel- und Bürogebäude, das sich zur Rheinpromenade öffnet. Das neue Hotel in der Drei-Sterne-Superior-Kategorie verfügt auf 5900 Quadratmetern Brutto-Grundfläche über 178 Zimmer und wird die Marke „Comfort“ der Gruppe Choice Hotels tragen. Im angrenzenden Gebäudeflügel ist Platz für Büros. Auf allein 2500 Quadratmetern wird der Monheimer Sportpark sein Angebot erweitern – inklusive Spa- und Wellnessräumen mit Außenbereich hoch über dem Rhein. Die mit der Stadt abgestimmte Architektur setzt auf geradlinige Modernität und Funktionalität. Dabei orientiert sich die Fassade mit ihrer Ziegeloptik an den angrenzenden Shell-Gebäuden.


Stadteingang

Drei markante Baukörper sollen den neuen Stadteingang bilden. Nach Angaben des Architektenbüros Konrath und Wennemar sind sie inspiriert durch den Gedanken dreier ungleicher Kieselsteine, die am Rheinufer angespült wurden und nun architektonisch geschliffen werden. Die Gebäude werden sich sowohl hinsichtlich der Höhenentwicklung als auch bei den verwendeten Materialien in die Kette der bestehenden Gebäude zwischen ehemaliger Shell-Verwaltung im Norden und der Marienkapelle im Süden einreihen.

So wird von Westen her ein repräsentativer Stadteingang zum Monheimer Zentrum hin geschaffen. Von dort aus, in Richtung Rhein kommend, soll zugleich die optische wie funktionale Anbindung an die Rheinpromenade und das Flussufer geschaffen werden. Die Verkehrsflächen sollen hier auf das Nötigste minimiert, die Aufenthaltsqualität hingegen maximiert werden. Die Rad- und Fußwegeführung wird deutlich verbessert, Barrierefreiheit steht bei den Planungen ebenfalls ganz oben auf der Agenda. Der Zugang zum Rhein wird optisch und baulich aufgewertet, und dem hier heute eher als überdimensioniertem Solitär wirkenden Hochhaus viel von dessen bisheriger Dominanz genommen. In direkter Nachbarschaft bekommt das Umfeld der Marienkapelle künftig ebenfalls ein neues Gesicht. Ziel ist es, den historischen Kirchenbau damit deutlich besser zur Geltung zu bringen.

Bereits im Juli und Dezember 2012 waren zwei gut besuchte Informationsabende rund um ein Gutachterverfahren vorausgegangen, das die Stadt und der Investor seinerzeit gemeinsam angestoßen hatten. Die Variantenentscheidung, mit der der bauliche Rahmen bezüglich Gebäudeanordnung, maximaler Geschosshöhe und Straßenführung schon grob vorskizziert wurde, folgte im Juni 2013. Im Juni 2014 konnten die Bürger erstmals über die Pläne des Düsseldorfer Büros Konrath und Wennemar diskutieren. Die Bauarbeiten haben im Juli 2016 begonnen, im Oktober 2017 wurde der Grundstein für das erste Gebäude gelegt.


Anlegestelle

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen. Der Schiffsanleger wurde am 28. September 2017 eröffnet.

Bei einer Flusskreuzfahrt auf dem Rhein können Touristen nun auch in Monheim an Land gehen. In Höhe des Deusser-Hauses hat die Stadt eine Schiffsanlegestelle gebaut – nicht nur für das Piwipper Böötchen, sondern auch als Stopp für Charter- und Flusskreuzfahrtschiffe.

Der Neubau entstand bei Rheinstrom-Kilometer 713,858 am rechten Ufer. Ein 70 Meter langer Steg aus zwei Brücken, die jeweils etwa 30 Meter lang und 2,5 Meter breit sind, wurde am Ufer befestigt und ruht im Wasser auf einem Zwischen- und einem Anlegeponton. Nach einer Ausbaggerung können auch bis zu 135 Meter lange Passagierschiffe Kurs auf Monheim nehmen.

Die Anlage dient nicht nur der Fähre Piwipper Böötchen, sondern auch der Feuerwehr der Stadt Monheim sowie der DLRG als Liegeplatz dienen. Der Kreis Mettmann unterstützte den Neubau mit 635.000 Euro Fördermitteln. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei rund 1,4 Millionen Euro. Am 28. September 2017 wurde der Schiffsanleger mit einer kleinen Ausflugsfahrt eröffnet.

Anfragen von Reedereien und anderen Organisatoren von Schiffsfahrten zum Schiffsanleger beantwortet das städtische Tourismusmanagement unter Telefon 02173 951-649 oder per E-Mail an [E-Mail]steigerdo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de.

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