Zukunftswerkstatt Berliner Viertel

Was läuft gut im Berliner Viertel? Worauf können die Bewohnerinnen und Bewohner stolz sein? Das will die Stadt gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern in der Zukunftswerkstatt Berliner Viertel herausarbeiten. Es geht aber auch um weiterführende Fragen wie die folgenden:

  • Was muss verbessert werden, um sich im Berliner Viertel wohlfühlen zu können?
  • Wie können die Teilhabechancen für die Bewohnerinnen und Bewohner vergrößert werden?
  • Wie lässt sich die Sozialstruktur langfristig verbessern?
  • Was kann die Stadt, aber auch jeder einzelne Bürger zu einer positiven Weiterentwicklung beitragen?

Am 22. September 2012 startete der Prozess „Zukunftswerkstatt“ mit einem Vorbereitungsworkshop. Vierzig Beteiligte aus verschiedenen Institutionen und Einrichtungen, Bewohnerinnen und Bewohner des Berliner Viertels sowie weitere interessierte Personen waren der Einladung gefolgt. Dort haben sich erste Ideen und Handlungsfelder für die Zukunftswerkstatt am 24. November 2012 herauskristallisiert.

In der Zukunftswerkstatt selbst war die Beteiligung mit über achtzig Personen erfreulich hoch. Verschiedene Institutionen, Einrichtungen, Religionsgemeinschaften inner- und außerhalb des Berliner Viertels, engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Rat und Verwaltung, Polizei und Wohnungsgesellschaften haben mitgewirkt. Aus den einzelnen Handlungsfeldern wurden erste Ziele und Maßnahmen erarbeitet, die in ein Handlungskonzept eingeflossen sind. Geplant ist, die Zukunftswerkstatt jährlich zu wiederholen.

Der eingeleitete Prozess erfordert ein hohes Maß an Engagement der Akteure und Betroffenen im Berliner Viertel und eine kontinuierliche Unterstützung durch die Gesamtverwaltung in sieben Handlungsfeldern, mit denen sich Arbeitsgruppen beschäftigen.


Blütenpracht war schnell verteilt

Das Berliner Viertel soll auch in diesem Jahr wieder durch bunte Pflanzenvielfalt aufblühen. Ehrenamtlich engagierte Mitbürger verteilten am Donnerstag, 18. Mai 2017, gemeinsam mit Stadtteil-Manager Georg Scheyer auf dem Ernst-Reuter-Platz etwa tausend Balkon- und Beetpflanzen. Der Naturschutz spielte dabei eine gewichtige Rolle: Es wurden vorwiegend insektenfreundliche Pflanzen ausgegeben.

Zur Auswahl standen unter anderem Vanilleblumen, Goldkosmos, Ringelblumen, Hängepetunien, Fuchsien, Verbenen oder Mittagsblumen. Um 10 Uhr begann die Aktion, um 12 Uhr waren trotz kurzer Regengüsse alle Pflanzen verteilt. Unter anderem kam auch eine „Abteilung“ der Kindertagesstätte St. Johannes. Sie können nun ihre Pflanzbeete neu bestücken.

Die Idee zu der Aktion stammt aus der Arbeitsgruppe Wohnumfeld, Grünanlagen und Umwelt im Rahmen der 2012 von der Stadt initiierten Zukunftswerkstatt. „Ziel dabei ist es, das Miteinander und die Identifikation mit dem Umfeld weiter zu fördern“, erläutert Stadtteil-Manager Georg Scheyer. „Die optischen Reize, die wir gemeinsam setzen wollen, sollen dabei Bewohnern und Besuchern unseres Viertels ein positives Erscheinungsbild vermitteln.“

Alle Blumenfreunde und Hobbygärtner hatten bei der Aktion auch die Gelegenheit, sich für die verschiedenen Wettbewerbe, Prämierung des schönsten Balkons, des schönsten Mietergartens oder des am schönsten gestalteten Eingangsbereichs zu einem der Wohnhäuser anzumelden. Bei der Eingangsgestaltung geht das auch als Mietergemeinschaft. Ende Juni wird dann eine mit Bewohnern, Stadtteilmanagement- und LEG-Vertretern besetzte Jury die Auswahl treffen und die Sieger mit attraktiven Gutscheinen prämieren. Unter allen Teilnehmern des Wettbewerbs werden zudem Eintrittskarten für eine Kulturveranstaltung von Marke Monheim verlost. Anmeldungen zu den Wettbewerben sind immer noch möglich. Weitere Informationen gibt es bei Georg Scheyer, Stadtteilbüro, Ernst-Reuter-Platz 20, unter Telefon 02173 951-5190. E-Mail: [E-Mail]gscheyerdo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de. 51-5190. E-Mail: [E-Mail]gscheyerdo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de. (nj)

Nach der Session ist vor der Session - Verstärkung für 2018 gesucht

Die  Karnevalsgruppe „ Een Veedel Monnem am Rhing“  nahm Rosenmontag 2017 erstmals gemeinsam mit den neu dazu gestoßenen Mitgliedern des „Cafe gut drauf“ (Evangelische Kirchengemeinde Monheim) am Rosenmontagszug teil.  Als Thema wurde der Rheinanlegerbau und seinen Folgen mit der Anlandung von Ausflugsdampfern aufgegriffen. Um dies optisch zu unterstreichen, wurden von einem Teil der Gruppe tragbare Kreuzfahrtschiffe  gebastelt und von einem anderen Teil Matrosenkostüme bemalt.

Vor dem Rosenmontagszug gab es natürlich auch ein schmackhaftes Frühstück, das von Angehörigen des „Cafe gut drauf“ mit viel Engagement vorbereitet wurde.

Ziel dieser Gruppe ist das gemeinsame Miteinander aller Monheimer unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Kultur oder Glauben. Körperliche Einschränkungen sollen gefördert werden. Als roter Faden diente hier das von der Gruppe entwickelte Herzsymbol  mit dem Motto “Wir sind Monheim am Rhein“. Hier sollen sich alle Monheimer wiederfinden. Dieses Symbol wurde schon mit großer Resonanz im  Rosenmontagszug 2016 verteilt und wird immer sehr gerne von den Besuchern des Karnevalzuges angenommen. Dazu wurden Schokoladentafeln, nachhaltige  bienenfreundliche Blumensamentütchen und etliche Süßigkeiten unter die Leute gebracht.

Insgesamt nahmen 40 Personen am Rosenmontagszug 2017 teil. In der Karnevalsgruppe sind unterschiedliche Altersgruppen, verschiedene Nationalitäten und Menschen mit körperlichen Einschränkungen vertreten. Hier wird versucht, den Integrations- und Inklusionsgedanken zu leben.  Vieles ist hier anders. Aber auch jede Menge normal. Alle haben ein tolles Gruppenerlebnis gehabt und eine super Resonanz der Zugbesucher erfahren.

Mit diesen Eindrücken wird auch eine Teilnahme am nächsten Rosenmontagszug in Angriff genommen.

Wer jetzt schon Interesse hat, in dieser Karnevalsgruppe mitzuwirken oder nähere Informationen erhalten will, kann gerne mit Georg Scheyer, Stadtteilmanagement Berliner Viertel, Stadtteilbüro, Ernst-Reuter-Platz 20, Telefon 02173 951-5190, gscheyer@monheim.de, Kontakt aufnehmen. Interessierte oder Neumitglieder sind herzlich willkommen. Jeder kann mitmachen.



„Monheim kocht bunt“ – zwei weitere Termine

„Monheim kocht bunt“ heißt es am Freitag, 4. November. Dann kommt die beliebte Koch-Aktion der Zukunftswerkstatt Berliner Viertel ins Pfarrer-Franz-Boehm-Haus an der Sperberstraße. Am Mittwoch, 16. November, liegt der Schwerpunkt bei Weihnachtsplätzchen backen mit Kindern und Junggebliebenen - diesmal im Haus der Jugend an der Tempelhofer Straße.

Wer Lust hat, kann ab 16 Uhr in großer Runde mitkochen/backen  oder auch einfach nur ab 19 Uhr zum gemeinsamen Essen kommen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich bei Stadtteilmanager Georg Scheyer, Telefon 02173 951-5190, [E-Mail]gscheyerdo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de.


4. Familien-Picknicktag lockt ins Berliner Viertel

Zum vierten Mal wird am Donnerstag, 11. August, auf dem Gelände der Brandenburger Allee sowie dem Nord-Süd-Grünzug zur Lichtenberger Straße von 14 bis 18 Uhr zum Monheimer Familien-Picknicktag eingeladen. Jeder ist willkommen.

Ab 14 Uhr können Kinder und Jugendliche mit Ihren Familien und Freunden, aber auch Einzelpersonen, wieder attraktive kostenlose Attraktionen wie Streichelzoo, Ballonkünstler, Musik, Umweltspielparcours, Torwandschießen, Hüpfburg und Musik nutzen. Zusätzlich gibt es noch Getränke und Imbissangebot. Auch die in unmittelbarer Nachbarschaft gelegen Spielplätze können genutzt werden. Bei warmen Temperaturen wird ein großer Rasensprenger für kühlenden Spaß sorgen. Alle sind aufgerufen, auf mitgebrachten Picknickdecken gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen.

Für körperlich eingeschränkte Personen, wird eine behindertengerechte Toilette aufgestellt.

„Unser Anliegen ist das gemeinsame Miteinander der Monheimer mit den neu zugezogenen Familien weiter zu fördern. Außerdem wird so der Spielbereich auf der Brandenburger Allee und dem Grüngürtelzug noch weiter auslastet“, erläutert Stadtteilmanager Georg Scheyer. Es ist eine Kooperation der Stadt Monheim am Rhein – auch das Haus der Jugend, Vertreter aus dem Mo.Ki-Team sowie Mitarbeiter aus Klima- und Umweltschutz sind dabei – mit dem LEG-Mieterzentrum. (nj)



Die jecken Piraten der Herzen

Die aus  Aktionen der Zukunftswerkstatt heraus gegründeten Karnevalsgruppe „ Een Veedel Monnem am Rhing“ ist inzwischen fester Bestandteil des jecken Brauchtums. Seit  November 2015 wurde wieder gemeinsam am Karnevals-Outfit gebastelt. Die Truppe wollte zum zweriten Mal meim Rosenmontagszug mitmachen. Das selbstgegebene Thema war „ Piraten der Herzen“. Gemeinsam wurden an  tragbaren Schatzkisten gebastelt. Des Weiteren an einem kreativen bootähnlichen Handkarren für die angedachte Musikanlage.

Dann war es so weit: Rosenmontag. Start war erst einmal mit einem rustikalen Frühstück im Stadtteilbüro am Ernst-Reuter-Platz. Dann ging es zur Zugaufstellung. Die Truppe hatte riesigen Spaß.

Ziel dieser Gruppe ist das gemeinsame Miteinander aller Monheimer unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Kultur oder Glauben. Als roter Faden diente hier das von der Gruppe entwickelte Herzsymbol  mit dem Motto “Wir alle sind Monheim“. Dieses Symbol wurde schon mit großer Resonanz im vergangenen Jahr am Rosenmontagszug verteilt und auch bei der Pegida-Gegendemonstration „ Fest der Kulturen“ im August 2015 sehr stark nachgefragt.

Waren es im vergangenen Jahr Aufkleber, die verteilt wurden, gab es beim Rosenmontagszug 2016 nachhaltige  bienenfreundliche Blumensamentütchen mit dem gleichem aussagekräftigen Symbol für das   närrische Volk. Dazu wurden Schokoladentafeln, Kinderarmbänder und etliche Süßigkeiten unter die Leute gebracht.

Die Gruppe aus der Zukunftswerkstatt bestand aus 28 Personen aus verschiedenen Nationen. Auch eine breite Altersstruktur fördert das Erleben der Generationen miteinander. Die Teilnehmer waren zwischen zwei und 69 Jahre alt. Und für die Truppe ist bereits klar: "2017 sind wir wieder dabei." (nj)


Handlungsfelder und Arbeitsgruppen
HandlungsfeldNächstes Treffen der Arbeitsgruppe
1. Sicherheit und Zusammenhalt
2. Bildung stärken  
3. Arbeit, Handel und Ausbildung  
4. Freizeitangebote / Öffnung und Vernetzung von Vereinen

Familienpicknick am 11. August von 14 bis 18 Uhr im Grünzug an der Brandenburger Allee. Septemberfest vom 16. bis 18. September im Herzen des Berliner Viertels. Fußball-Stadtmeisterschaften für Jugend-Freizeitmannschaften am 3. Oktober von 9 bis 18 Uhr im Rheinstadion.

5. Bürgerschaftliches Engagement "Monheim kocht bunt" am 4. und 16. November.
6. Wohnumfeld / Grünanlagen / Umwelt / UmwelterziehungPflanzaktion am 11. Mai von 10 bis 12 Uhr auf dem Ernst-Reuter-Platz.

Koordination und Kontakt

Stadt Monheim am Rhein

Bereich Wirtschaftsförderung und Tourismus

Stadtteilmanagement Berliner Viertel

Schöneberger Straße 15 / Eingang Ernst-Reuter-Platz 20

Georg Scheyer

[E-Mail]gscheyer@monheim.de

Telefon 02173 951-5190

Telefon Kontakt-formular Ihr Termin
Stadtverwaltung & Bürgerbüro:
02173 951-0
Öffnungszeiten Bürgerbüro:
Mo: 09.00 bis 19.00 Uhr
Di: 09.00 bis 19.00 Uhr
Mi: 09.00 bis 19.00 Uhr
Do: 09.00 bis 19.00 Uhr
Fr: 09.00 bis 19.00 Uhr
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