Häusliche Gewalt im Mittelpunkt der 2. Monheimer Kinderschutzkonferenz

Mehr als 100 Fachkräfte trafen sich / Gut funktionierendes Netzwerk soll weiter ausgebaut werden

Bürgermeister Daniel Zimmermann (3. v. l.) begrüßte mehr als 100 Fachkräfte und Referenten bei der 2. Monheimer Kinderschutzkonferenz. Foto: Jörg Luckenbach

Zeugenschaft häuslicher Gewalt – so heißt es im Fachjargon, wenn Kinder miterleben müssen, wie in der Familie meist der Vater die Mutter misshandelt. Die Folgen sind oft sowohl körperliche als auch seelische Schäden für die Frauen. Für die Kinder sind es häufig traumatische Erlebnisse. Mit dieser Problematik befasste sich nun die 2. Monheimer Kinderschutzkonferenz.

Bürgermeister Daniel Zimmermann konnte in der Volkshochschule neben den mehr als 100 Fachkräften aus den Monheimer Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, den Schulen und dem Gesundheitswesen mehrere Expertinnen und Experten als Referenten begrüßen.

Birgit Köppe-Gaisendrees, Leiterin der ärztlichen Kinderschutzambulanz Bergisch Land, stellte in einem einführenden Vortrag die erheblichen Belastungen der betroffenen Kinder, egal welchen Alters, heraus. Bei einem wiederholten Miterleben gewalttätiger Auseinandersetzungen der Eltern – übrigens quer durch alle Gesellschaftsschichten – sei von einer Gefährdung des Kindeswohls auszugehen.

Mit kurzen Fachvorträgen stellten Beamte der Polizei, hiesige Fachberatungsstellen, Kinderärzte und auch das Jugendamt ihre Aufgaben, Arbeitsweisen und Angebote vor. Anschaulich erörterte außerdem beispielsweise eine Erzieherin gemeinsam mit einem Richter, einer Ärztin, einer Lehrerin und einem Sozialarbeiter die jeweiligen Erfahrungen im Umgang mit dem Phänomen häuslicher Gewalt.

Bei aller Problematik und auch vereinzelten Unsicherheiten im Umgang mit dem Thema stand abschließend für Simone Feldmann, Bereichsleiterin Kinder, Jugend und Familie in Reihen der Stadtverwaltung, dennoch fest: Es gibt bereits eine gut funktionierende Zusammenarbeit im Monheimer Netzwerk für Kinderschutz. Und die soll weiter ausgebaut werden.

Alle Fachvorträge und eine Dokumentation zur 2. Monheimer Kinderschutzkonferenz werden nach erfolgter Auswertung der Veranstaltung auf der Homepage der Stadt veröffentlicht. Bei Nachfragen gibt es weitere Informationen bei Organisator Jürgen Meyer von den Sozialpädagogischen Diensten der Stadtverwaltung unter Telefon 02173 951-5152. E-Mail: [E-Mail]jmeyerdo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de. (nj)

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