Netzwerk Demenz

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen ist enorm gestiegen und wird allen Prognosen zufolge weiter steigen. Auch in Monheim am Rhein ist der demographische Wandel in vollem Gang.

Die Stadt hat die Zeichen der Zeit erkannt und handelt:

  • 1999 erschien der „Senioren-Kompass“, der 2001 vom Ratgeber „Älter werden in Monheim am Rhein“ abgelöst wurde.
  • Erstmals wurde 2004 ein Seniorinnen- und Seniorenbeirat gewählt.
  • Seit vielen Jahren gibt es die Arbeitsgemeinschaft Seniorenarbeit in Monheim am Rhein, die von der Stadtverwaltung betreut wird.
  • Das Seniorenbüro bietet ehrenamtliche Hilfe an.

Viele Menschen sind und bleiben auch im Alter aktiv, engagieren sich in Vereinen, Initiativen und Selbsthilfegruppen. Doch mit der Zahl alter und sehr alter Menschen steigt auch die Zahl derer, die hilfs- und pflegebedürftig sind. Ein besonderes Problem ist dabei die Zunahme von Demenzerkrankungen. Unter dem fortschreitenden Verlust der Geisteskraft leiden nicht nur die Erkrankten selbst, sondern oftmals auch ihre Angehörigen und ihre Umwelt. Betroffene wie Pflegende benötigen Unterstützung und Information.

Deshalb hat sich Ende 2006 das „Netzwerk Demenz Monheim am Rhein“ gegründet. Ihm gehören unter anderem an: Mitglieder aus dem ambulanten Bereich, aus verschiedenen Beratungsstellen unterschiedlicher Träger, aus stationären Einrichtungen, aus Selbsthilfegruppen und Wohlfahrtsverbänden.

Demenzkranke benötigen qualifizierte Betreuung

Etwa 630 Menschen im Stadtgebiet leiden an Alzheimer oder einer anderen Demenzerkrankung. Die meisten leben zuhause, viele müssen rund um die Uhr betreut werden. Pflegende Angehörige benötigen oftmals dringend Unterstützung.

Um dafür qualifiziertes Personal zu gewinnen, bietet der Bereich Ordnung und Soziales der Stadtverwaltung gemeinsam mit der Qualifizierungsoffensive Demenz und der Volkshochschule Lehrgänge an. Sie richten sich an Ehrenamtliche, pflegende Angehörige, Pflege- und Sozialfachkräfte sowie alle übrigen Interessenten. Sie werden umfassend über die Krankheit informiert und erfahren alle für die tägliche Betreuung wichtigen Dinge. Im Vordergrund stehen der Umgang mit den Erkrankten und das Reagieren in schwierigen Situationen.

Geleitet werden die Lehrgänge von Pädagoginnen, Psychologinnen, einer Fachärztin, Therapeutinnen, Pflegefachkräften und Supervisorinnen. Sie umfassen jeweils acht Veranstaltungstage mit dreißig Unterrichtsstunden und entsprechen den Vorgaben des Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetzes. Nach erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat erteilt.

Auskunft zu den Lehrgängen bei:

Stadtverwaltung Monheim am Rhein

Bereich Ordnung und Soziales – Sozialer Dienst

Saskia Mandt

Alte Schulstraße 32 und 34
40789 Monheim am Rhein

Telefon 02173 951-508

Telefax 02173 95125-508

[E-Mail]smandtdo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de

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Stadtverwaltung & Bürgerbüro:
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