Kontakt

Georg Kruhl

Rathaus, Raum 264

Telefon:
02173 951-616
Telefax:
02173 95125-616
E-Mail:
[E-Mail] gkruhldo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de

Links

[intern]Spartipps gegen Energiefresser – Informationen des städtischen Gebäudemanagements

Ein möglichst sparsamer Energieverbrauch senkt Kosten und dient dem Klimaschutz. Information und Beratung gibt es bei der [extern]MEGA.

Das Bundesumweltministerium hat eine [extern]Klimaschutzinitiative gestartet.

„Klimaschutz made in NRW“ ist die Leitlinie der [extern]EnergieAgentur.NRW, die im Auftrag der Landesregierung tätig ist.

Der [extern]KlimaScout bietet praktische Ratschläge zum Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels.

Das [extern]Klima-Bündnis ist ein europäisches Netzwerk von Kommunen, die sich verpflichtet haben, das Weltklima zu schützen.

Das deutschlandweite [extern]Klimafolgen-Portal soll Nutzern vom Forstwirt bis zum Baudezernenten verwertbare Informationen an die Hand geben. 

 

 

Klimaschutzmanagement

In seiner Sitzung vom 20. Februar 2014 hat der Rat der Stadt Monheim am Rhein zusätzlich zur Verabschiedung des Klimaschutzkonzeptes die Einstellung eines Klimaschutzmanagers beschlossen.

Im Rahmen des Förderprogramms „Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“  wird die Stelle vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit 65 Prozent für drei Jahre gefördert. Der Klimaschutzmanager, Georg Kruhl,  hat seine Arbeit am 1. April 2015 bei der Stadt Monheim am Rhein aufgenommen.
Aufgabe des Klimaschutzmanagers ist:

  • die Koordinierung, Initiierung und hauptverantwortliche Umsetzung der Maßnahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Monheim am Rhein
  • Controlling der Klimaschutzmaßnahmen
  • Aufbau und Pflege von Akteursnetzwerken
  • Fortschreibung der CO2-Bilanz
  • Erfassung und Aufbereitung klimaschutzrelevanter Daten
  • Planung und Durchführung von themenbezogenen Aktionstagen, Wettbewerben oder Schulungen

Ansprechperson:
Georg Kruhl
Klimaschutzmanager
Rathaus, Raum 264
Telefon 02173 951-616
Telefax 02173 95125-6676
[E-Mail]gkruhldo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de


Das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Monheim am Rhein

In der Ratssitzung  vom 20. Juli 2011 wurde beschlossen, dass die Stadt Monheim am Rhein unter Hinzuziehung eines externen Fachbüros ein integriertes Klimaschutzkonzept entwickeln lässt. In Kooperation mit dem Büro infas enermetic sowie verschiedener Akteure im Stadtgebiet sowie interessierter Bürger und Bürgerinnen wurden Ideen gesammelt und zu einem Gesamtkonzept gebündelt. Dieses sogenannte integrierte Klimaschutzkonzept wurde am 20. Februar 2014 vom Rat der Stadt Monheim am Rhein verabschiedet und ist seitdem der Fahrplan in Sachen Klimaschutz.

Das integrierte Klimaschutzkonzept bilanziert die Energieverbräuche und den CO2-Ausstoß für die Sektoren Wirtschaft, Private Haushalte, Verkehr und Kommune. Es beinhaltet knapp 40 Maßnahmen, die den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid bis zum Jahr 2030 um 20 Prozent mindern sollen. Die Einzelprojekte zielen insbesondere darauf ab, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen, den Strom- und Wärmebedarf zu reduzieren, klimafreundliche Verkehrsmittel zu fördern und mit einer begleitenden Öffentlichkeitsarbeit die Menschen zu informieren und zu motivieren. Die Maßnahmen wurden folgenden vier Handlungsfeldern zugeordnet:

- Sanieren im Bestand z.B.: Durchführung einer „Haus zu Haus Beratung“, Erstellung einer Übersicht über bestehende Beratungsangebote in Monheim am Rhein

- Energieeffizienz und Erneuerbare Energien z.B.: Bewerbung des Solarpotentialkatasters, Optimierung des Gebäudemanagements für öffentliche Gebäude

- Verkehr und Mobilität z.B.: Stärkung des ÖPNV, Entwicklung eines Konzeptes zur Förderung des Rad – und Fußverkehrs

- Öffentlichkeitsarbeit z. B.: Ausbau des Internetauftritts, regelmäßige Berichterstattung über die Projekte der einzelnen Handlungsfelder.

Aus den in den Workshops entwickelten Projektideen wurden 37 TOP-Projekte ausgewählt. Diese Projekte haben besonders hohe Effekte im Hinblick auf die Zielsetzungen des Klimaschutzkonzeptes, d.h. sie haben entweder selbst direkte Energie – und CO2-Einspareffekte oder sie schaffen die Voraussetzungen für die weitere Initiierung von Energieeinspar- und Effizienzmaßnahmen sowie zum Ausbau der erneuerbaren Energien und sie sind in einem kurz- bis mittelfristigen Zeitrahmen umsetzbar. Die TOP-Projekte (eine ausführliche Darstellung findet sich im Klimaschutzkonzept) wurden hinsichtlich der Kriterien Kosten / Nutzen, Umsetzbarkeit und Klimaschutzwirkung bewertet. Im Nachgang und in Abhängigkeit zu diesen bewerteten Kriterien wurde bezüglich der Umsetzungspriorität eine Gesamtbewertung erstellt.

Mit seinem integrierten Ansatz geht das Konzept über den Einflussbereich der Verwaltung hinaus und bezieht verschiedenste Akteure im Stadtgebiet mit ein. Die Umsetzung der Maßnahmen wird von der Stadtverwaltung koordiniert und überprüft. Hierfür wurde eigens eine neue Personalstelle für einen Klimaschutzmanager geschaffen, die zum 1. April 2015 besetzt wurde. Erste Maßnahmen wie die Förderung des Radverkehrs, Aktionstage zum Klimaschutz und Modernisierung der Straßenbeleuchtung wurden bereits vorher begonnen bzw. durchgeführt.

Die Endfassung des integrierten Klimaschutzkonzeptes kann [intern]hier heruntergeladen werden. 

Weiterführende Informationen zur Klimaschutzinitiative gibt es hier:
 [extern]www.klimaschutz.de
 [intern]www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen
 [extern]www.klimaschutz.de/de/artikel/klimaschutz-braucht-initiative


Baumberger interessieren sich für Solarenergie

Was bedeutet Photovoltaik? Wie funktioniert eine Solarthermieanlage? Und was sollte bei der Installation beachtet werden? Das Interesse am Thema Solarenergie ist derzeit groß. In der vergangenen Woche hatte der städtische Klimaschutzmanager Georg Kruhl zu einem Informationsabend zum Thema „Solarenergie ist wirtschaftlich“ geladen. Rund 40 Bürger waren der Einladung ins Bürgerhaus Baumberg gefolgt.

Im Vorfeld waren vor allem Eigentümer aus dem westlichen Baumberg angesprochen worden, deren Gebäude sich für die Nutzung der Solarenergie eignen. Als Grundlage für die Bewertung diente dabei das Solarpotentialkatasters des Kreises Mettmann, das bei der Gelegenheit allen Gästen vorgestellt wurde. Das kostenlos zur Verfügung stehende Kataster hilft Eigentümern mit einer ersten unabhängigen und groben Einschätzung der Solareignung der eigenen Immobilie.

Wie die Einrichtung einer Photovoltaikanlage und einer Solarthermieanlage funktioniert, erläuterte ein Bauherr, der die Anlagen zur Stromerzeugung und Wärmebereitstellung selbst auf seinem Dach installiert hat. Dabei ging es auch um die Herausforderungen beim Bau wie die Verschattung und Verschaltung der Module und die schwierige Leitungsführung vom Dach zu den Speichern. Mittlerweile ist der Bauherr mit seinen Anlagen aber sehr zufrieden: Der Gasverbrauch wurde um etwa 200 m³/a reduziert und der Stromverbrauch durch den Betrieb der Anlage mit Batteriespeichern halbiert. Ein Dachdecker erläuterte schließlich die Themen Leitungsführung und Brandschutz und zeigte mögliche Fehlerquellen wie zerstörte Dachziegel wegen einer mangelhaften Befestigungstechnik.


Earth Hour 2017: Erfolgreiche Aktionen auf dem Rathausvorplatz

Auf guten Zuspruch stieß die diesjährige Veranstaltung zur Aktion Earth Hour am Samstagabend, 25. März 2017, auf dem Rathausvorplatz. Gut 70 Besucher kamen, um ihr Interesse am Klimaschutz zu bekunden und beim bunten Programm mitzumachen.

Auch in diesem Jahr unterstützte die Stadt Monheim am Rhein und die NABU-Ortsgruppe wieder den unter dem Titel Earth Hour seit dem Jahr 2007 jährlich Ende März stattfindenden internationalen Aktionstag zum Schutz des Klimas. Er beinhaltet im Kern das symbolische Lichtausschalten insbesondere an markanten Gebäuden für mindestens eine Stunde. In Monheim wurden die Beleuchtung des Schelmenturms, des Rathausvorplatzes, der ehemaligen Shell-Abfüllhalle und der Marienkapelle abgeschaltet.

Zentraler Veranstaltungsort in Monheim war wieder wie in den Vorjahren der Rathausvorplatz. Dort wurden ein Lagerfeuer in einer Feuerschale entzündet, um den Platz zu beleuchten. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Klimaschutzmanager der Stadtverwaltung, Georg Kruhl, erläuterte dieser den Hintergrund der Veranstaltung, verdeutlichte die Klimaschutzziele der Stadt und die wichtigsten Eckpunkte des Klimaschutzkonzeptes.

Georg Kruhl betonte, ist die Erreichung dieser Ziele nur möglich, wenn alle, also auch die Bürgerinnen und Bürger, mitmachen. Ein wichtiger Baustein ist hier die Reduktion des Energieverbrauchs (Wärme und Strom) der privaten Haushalte und der Einsatz erneuerbarer  Energien. Damit wurde wieder der Bogen gespannt zum zentralen Kernpunkt des Abends: dem Lichtausschalten und der damit verbundenen Stromeinsparung.

Dag Sterzinger von der Ortsgruppe Monheim des NABU wies auch noch einmal eindringlich auf die negativen Folgen des Klimawandels und die damit verbundene Bedrohung der Artenvielfalt hin. Die sich anschließenden weitern Programmpunkte standen alle unter dem Oberthemen Klimaschutz und Folgen des Klimawandels.

Zunächst trugen fünf Kinder des Leseklubs „Leselöwe“ des Ulla-Hahn-Hauses selbstverfasste Gedichte zum Thema bedrohte Tiere vor. Nach Tiger, Luchs, Gepard und Elefant wurde der Bogen weiter gespannt zu Schlange, Antilope und Leguan. Auch dem Panda und dem Delphin wurde ein Gedicht gewidmet. Ergänzt wurden die Gedichte durch selbsterstellte Bilder mit Motiven der Tiere mit ihrer Umwelt.

Im Anschluß präsentierte sich der Projektkurs „Weltretten“ des Otto-Hahn-Gymnasiums. Hauptthema war Nachhaltigkeit. Die Jugendlichen stellten ihre Arbeitsergebnisse in Form von Videos vor - sei es der Austausch von Plastiktüten in Jutebeutel oder Tipps zum Stromsparen. Zusätzlich wurden Plakate präsentiert.


Außerdem nutzen etwa 25 Monheimerinnen und Monheimer das Angebot des städtischen Klimaschutzmanagers, kostenlos Glühbirnen gegen LED’s zu tauschen. Ergänzt wurde die Tauschaktion mit der Verteilung von Ratgebern zum Thema Stromsparen. (nj)


Die neue Musik- und Kunstschule: Effiziente Energieversorgung mit modernster Gebäudetechnik

Auch beim Bau der neuen Kunst – und Musikschule wurden Klimaschutzgesichtspunkte berücksichtigt. Bei der Wärmeversorgung des Gebäudes kommt eine Gasabsorptionswärmepumpe zum Einsatz. Gegenüber der konventionellen Versorgung mittels eines Gaskessels ergeben sich CO2-Einsparungen von 25 Prozent.

Wie die mit Strom betriebenen Wärmepumpen nutzt eine Gasabsorptionswärmepumpe die Umgebungswärme aus der Außenluft, dem Erdreich oder Grundwasser zu Heizzwecken. Als Antriebsenergie wird jedoch statt Strom Erdgas benutzt. Der Einsatz von Erdgas ist weniger klimaschädlich als Strom, weil bei der Verbrennung einer kWh Erdgas wesentlich weniger CO2 entsteht als bei der Erzeugung einer kWh Strom im Kraftwerk.  Außerdem ist die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes vorgesehen.


Erhellend! – Moderne LED-Technik hilft beim Sparen

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt (BMU) beteiligt sich die Stadt Monheim am Rhein weiterhin an dem Einsatz stromsparender Klimaschutztechnologien. 2015 gab es bereits einen Förderbetrag von rund 10.000 Euro aus Berlin. Nun folgten weitere 12.000 Euro für 2016.

Insgesamt wurden von der Stadt Monheim am Rhein 2016 mehr als 150 alte Kugelleuchten gegen moderne LED-Leuchten ausgetauscht. Auf zehn Jahre hochgerechnet ergibt das eine Kohlendioxid-Einsparung von nicht weniger als 315 Tonnen. Die Gesamtkosten für den Austausch durch moderne Technik lagen bei 60.000 Euro - die besagte Förderung des Bundesministeriums bezuschusst das Projekt mit 20 Prozent.

Bereits 2015 war die Stadt äußerst aktiv: Es wurden 107 alte Kugelleuchten (70 Watt) gegen neue LED-Technik (18 bis maximal 34 Watt) ausgetauscht. Im Vergleich zu Natriumdampflampen (Warmlicht), die zurzeit noch einen Großteil der Straßenlaternen in Monheim ausmachen, zeichnen sich die LED-Leuchtdioden neben den erheblichen Einsparungen beim Stromverbrauch durch eine Vielzahl von Vorteilen aus. Insbesondere die Farbwiedergaben sind deutlich besser.

„Durch den geringeren Stromverbrauch und die höhere Lebenszeiterwartung, sind sie um ein vielfaches effizienter. Zudem verfügen sie über eine stärkere Lichtleistung, so dass kleinere Strommengen notwendig werden, um eine entsprechende Straßenfläche zu beleuchten“, erläutert Markus Nesseler vom zuständigen städtischen Bereich für Bauwesen.

Von besonderer Relevanz für die Nachhaltigkeit der LED-Leuchten ist die problemlose Nachrüstung und ungefährliche Entsorgung wie Recyclebarkeit, da sie aus schadstofffreien Materialien bestehen.

Durch die Umstellung allein dieser Maßnahme ergibt sich eine jährliche Stromersparnis von 19.000 Kilowattstunden pro Jahr bei der Straßenbeleuchtung. Zum Vergleich: Das entspricht in etwa dem Verbrauchswert von fünf privaten Haushalten.

Auf die komplette Lebensdauer der verbauten 107 LED-Leuchten und auf zehn Jahre hochgerechnet, sind das 224 Tonnen Kohlendioxid Ersparnis.

 

Telefon Kontakt-formular Ihr Termin
Stadtverwaltung & Bürgerbüro:
02173 951-0
Öffnungszeiten Bürgerbüro:
Mo: 09.00 bis 19.00 Uhr
Di: 09.00 bis 19.00 Uhr
Mi: 09.00 bis 19.00 Uhr
Do: 09.00 bis 19.00 Uhr
Fr: 09.00 bis 19.00 Uhr
Sa: 09.00 bis 16.00 Uhr

Mit der Online-Terminvergabe haben Sie die Möglichkeit, längere Wartezeiten zu vermeiden.


Ihr Termin im Bürgerbüro
Nach oben