Friedhöfe in Monheim am Rhein

In Monheim am Rhein gibt es fünf Friedhöfe. Der Waldfriedhof im Stadtteil Monheim und der Friedhof im Stadtteil Baumberg sind städtisch. Im Stadtteil Monheim gibt es je einen katholischen und evangelischen Friedhof. Der jüdische Friedhof hat den Charakter einer Gedenkstätte.

  • Kommunaler Waldfriedhof, Knipprather Straße 105: Der 1972 eröffnete Waldfriedhof ist mit rund 4000 Gräbern der größte Friedhof im Stadtgebiet. Er hat eine Gesamtfläche von rund fünf Hektar, davon entfallen 3,9 Hektar auf den alten Teil zwischen Knipprather und Niederstraße und 1,3 Hektar auf das Erweiterungsgelände im Knipprather Wald. Eine neue Form der Urnenbestattung ist das [intern]Kolumbarium. Auf dem Waldfriedhof sind auch Bestattungen nach muslimischem Ritus möglich.
  • Kommunalfriedhof Baumberg, Am Sportplatz 2: Auf dem Baumberger Friedhof, der wahrscheinlich 1838 angelegt wurde, befinden sich rund 700 Gräber. Damit ist seine Kapazität erschöpft, weshalb hier nur noch wenige Beerdigungen stattfinden.
  • Katholischer Friedhof, Friedhofstraße, angelegt 1834.
  • Evangelischer Friedhof, Kirchstraße, angelegt 1840.
  • Jüdischer Friedhof, Hasenstraße: Der jüdische Friedhof am Sandberg besteht wahrscheinlich seit dem 19. Jahrhundert, die letzte Beisetzung war 1960. Seit 1969 ist er als Gedenkstätte hergerichtet. Am 8. November 1938, also bereits einen Tag vor der Reichspogromnacht, wurde der Friedhof von Nazis geschändet.

Kolumbarium auf dem Waldfriedhof

Mit dem Kolumbarium ist auf dem städtischen Waldfriedhof seit Sommer 2006 eine neue Form der Urnenbestattung möglich. Das Kolumbarium ist eine Alternative zur anonymen Urnenbestattung. Es ermöglicht den Hinterbliebenen, an einem konkreten Ort um die Verstorbenen zu trauern.

Nach der Erweiterung im Herbst 2012 umfasst das Kolumbarium insgesamt 725 Kammern, 614 kleine für bis zu drei Urnen und 111 große für bis zu vier Urnen. Kolumbarien waren schon im antiken Rom als Begräbnisstätten üblich. Im Lateinischen bedeutet „Kolumbarium“ im wörtlichen Sinn „Taubenhaus“, im übertragenen Sinn steht das Wort für Urnengewölbe.

Bestattungen auf den städtischen Friedhöfen

Bei Eintritt eines Sterbefalls wenden sich die Angehörigen an ein Bestattungsinstitut ihrer Wahl. Vom Bestattungsinstitut werden sämtliche Formalitäten erledigt. Es spricht mit der Friedhofsverwaltung auch den Termin des Begräbnisses ab. Die Angehörigen müssen einen Antrag auf Bestattung ausfüllen und unterschreiben, der bei jedem Monheimer Institut vorliegt.

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