Eingänge

Zum Haupteingang des Marienburgparks führt eine Rampe von der Bleer Straße her. Zwei weitere Eingänge befinden sich an der Parkstraße.

Öffnungszeiten

Mai bis September:
8 bis 22 Uhr

Oktober bis April:
9 bis 18 Uhr

Eintritt frei

Im Marienburgpark

Im Marienburgpark und in seiner Nähe gibt es einiges zu sehen:

[intern]Grottenbauwerk

[intern]Marienpavillon

[intern]Bäume

[intern]Archos Palingenius

Natur und Kultur im Marienburgpark

Die Euroga 2002 plus, zweite Regionale des Landes Nordrhein-Westfalen, ging im Oktober 2003 zu Ende. Im Raum Düsseldorf / Mittlerer Niederrhein und in den angrenzenden Niederlanden beteiligten sich insgesamt 58 Städte und Gemeinden und drei Kreise mit über 120 Projekten an dieser grenzüberschreitenden regionalen Zusammenarbeit.

Alle Projekte bleiben erhalten und sollen die Region nachhaltig stärken. In Monheim am Rhein sind es der rund 1,7 Hektar große Marienburgpark und der Rheinbogen, in denen Erholung, Natur und Kultur eine Symbiose eingehen. Vom Park zum Rhein und umgekehrt ergeben sich Wegeverbindungen und Blickachsen.


Die Marienburg

Die im Park stehende Marienburg errichtete der Kölner Architekt August Carl Lange 1879/80 für den Landtags- und Reichstagsabgeordneten Eugen von Kesseler, den damaligen Besitzer des benachbarten Großen Hofes. Das Gebäude war als Landhaus geplant, es sollte der Familie Kesseler zum Sommeraufenthalt dienen.

Den Namen „Marienburg“ trug der rote Backsteinbau schon bei der Erbauung. Es war der Wunsch des Bauherrn, an den gleichnamigen Hauptsitz des Deutschen Ordens in Westpreußen zu erinnern. Der war im 14. Jahrhundert Wirkungsort des Hochmeisters Winrich von Kniprode. Es darf als sicher gelten, dass Winrich von einer Ansiedlung stammte, die im heutigen Knipprather Wald lag.

Architekt August Carl Lange lebte von 1834 bis 1884. Er projektierte zahlreiche sakrale und einige profane Bauten in der näheren und weiteren Umgebung von Köln. Mehr als fünfzigmal zeichnete Lange für Bau, Erweiterung oder Restaurierung von Kirchengebäuden verantwortlich.

Unter seiner Leitung wurden etwa die Pfarrkirchen St. Martinus in Euskirchen, St. Martinus in Zons, St. Stephanus in Hitdorf und St. Stephanus in Köln-Lindenthal erbaut. Wesentlich beeinflusst war Lange vom neogotischen Stil, dessen Ideen er in seinen Bauwerken schöpferisch umsetzte. Diese Stilelemente sind auch an der Marienburg zu erkennen.

Aussichtsplatz mit schöner Fernsicht

Zwar erfolgte der Innenausbau nach Aussage des Architekten „in einfachster Weise“; der Einbau von Wandschränken in allen Zimmern, Wasserleitung und Wasser-Klosetts spricht aber dafür, dass man es an Annehmlichkeiten nicht fehlen lassen wollte. Dazu gehörte auch der Aussichtsplatz über der Mitte des Hauses, von dem aus man eine schöne Fernsicht über den Rhein bis nach Köln und ins Bergische Land hinein genießen konnte. Die Baukosten für den adeligen Landsitz lagen bei 75.000 Mark.

Das Umfeld der Burg wurde repräsentativ gestaltet. Die Zu- und Umfahrt war durch Baumreihen gesäumt. Rasenparterren waren mit formalen Rosenbeeten versehen und rückwärtig schmückte ein Wasserbassin mit Quellschale und Staudenpflanzungen den Verandabereich. Die Feldseite des Großen Hofes wurde mit den sogenannten Kutscherhäuschen verschönert, die ebenfalls die getreppten Giebel besitzen.

Während weite Teile des Parks durch die Stadt Monheim am Rhein erworben wurden, sind die Marienburg selbst und das unmittelbare Umfeld Privatbesitz. Der Marienburgpark ist Teil der [extern]Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas.


Anreise

  • Mit dem Auto aus Richtung Düsseldorf: Ausfahrt Nr. 24 der A 59 (Monheim-Baumberg). Der Beschilderung „Monheim Mitte / Parkplatz Altstadt“ folgen, im Kreisverkehr links Richtung Monheim. Dann weiter über Monheimer Straße, Rheinpromenade und Kapellenstraße zum Parkplatz Altstadt.
  • Mit dem Auto aus Richtung Leverkusen: Ausfahrt Nr. 25 der A 59 (Monheim). Richtung Monheim der Beschilderung „Monheim Mitte / Parkplatz Altstadt“ folgen.
  • Mit Bahn und Bus: Mit der S-Bahnlinie 6 bis Langenfeld. Dann mit VRR-Buslinie 791 oder 790 (verkehrt nicht immer) Richtung Monheim bis Haltestelle Kulturzentrum. Von dort wenige Minuten Fußweg zum Marienburgpark (Eingang Parkstraße).
  • Mit dem Fahrrad: Der Marienburgpark ist aus allen Richtungen mit dem Fahrrad gut zu erreichen. An den Parkeingängen befinden sich Fahrradständer.
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