Monheimer Kultureinrichtungen bieten Orientierung für Start ins Berufsleben

Interessierte können sich noch für das Freie Soziale Jahr Kultur mit Start nach den Sommerferien bewerben

Lina Gaedke und Jamie Schadow (v. l.) verbringen aktuell ihr Freies Soziales Jahr Kultur im Ulla-Hahn-Haus. Foto: Michael Hotopp

Die Monheimer Kultureinrichtungen Ulla-Hahn-Haus, Sojus 7, Kunstschule und Musikschule suchen zum 1. September noch junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren, die Lust haben, die Teams während eines Freien Sozialen Jahres Kultur (FSJ Kultur) zu unterstützen. Bis Ende April kann man sich noch bewerben.

Junge Menschen können erste Berufserfahrung sammeln, Einblick in die Strukturen eines Kulturbetriebs gewinnen und sich mit eigenen Projekten einbringen. Die FSJlerinnen und FSJler sind wichtige Teammitglieder in den Einrichtungen und unterstützen die Mitarbeitenden, bei der Planung, der Organisation und Veranstaltung kultureller Angebote. „Das ist eine praxisnahe Möglichkeit, Einblick in die Gestaltung des kulturellen Lebens in der Stadt zu erhalten“, sagt Siegfried Bast vom Ulla-Hahn-Haus und Musikschulleiter Jörg Sommerfeld betont: „Es ist ein spannendes Jahr, vor allem für junge Menschen, die sich für einen Musikberuf interessieren“. 

Die Freiwilligen arbeiten in der Regel 35 Stunden die Woche, aber durchaus auch abends und am Wochenende, wenn in dieser Zeit Veranstaltungen stattfinden, an denen sie beteiligt sind. Eine wichtige Aufgabe, die in der Regel bei den FSJlerinnen und FSJlern liege, so Bast, sei im Ulla-Hahn-Haus die Mitarbeit an den Social-Media-Kanälen. So werden Veranstaltungen beispielsweise mit Fotos und kurzen Videos dokumentiert, die dann auf den Kanälen veröffentlicht werden. 

Bella Tucholski absolviert derzeit ihr Freies Soziales Jahr an der Kunstschule. „Am FSJ Kultur macht mir besonders die Arbeit mit Kindern und vielen interessanten Menschen Spaß“, sagt sie. Das sei auch eine Voraussetzung für Tätigkeiten in den vier Einrichtungen, denn die Altersspanne der Zielgruppe ist groß: Von eineinhalbjährigen Kindern, die gemeinsam mit Tageseltern ihre ersten Gehversuche mit Geschichten, Bildern und Musik machen bis hin zu Jugendlichen und Erwachsenen, die zu Konzerten und Partys ins Sojus 7 kommen. Auf der anderen Seite kommen die FSJlerinnen und FSJler in Kontakt zu Künstlerinnen und Künstlern, Musikerinnen und Musikern, Buchautorinnen und Autoren sowie zu Menschen, die in den Bereichen Medien, Illustration, Theater, Konzertwesen sowie Eventmanagement, Ton- und Lichttechnik arbeiten. „Das FSJ hat mich definitiv anders auf das Leben vorbereitet, als es Schule jemals könnte“, sagt Jamie Schadow, FSJlerin im Ulla-Hahn-Haus. „Durch den intensiven Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen sowie den Menschen, die ich kennenlernen durfte, habe ich Softskills erlernt, die mich langfristig geprägt haben.“ Und Lina Gaedke berichtet: „Durch das FSJ habe ich mich und meine Fähigkeiten besser kennengelernt und bin selbstbewusster geworden.“ 

Gute Voraussetzungen, um dann in einen Beruf oder eine Ausbildung zu starten, finden die beiden, die jetzt schon eher wissen, in welche Richtung sie beruflich gehen möchten. Zudem kann das FSJ wichtige Nachweise für Ausbildungen, Praktika oder Studienfächer liefern. Wer sich bewerben will, der klickt auf [extern]www.freiwilligendienste-kultur-bildung.de und findet dort unter „Anmelden" die Einsatzorte in den Einrichtungen in Monheim am Rhein. 

Bei Fragen zu den einzelnen Kultureinrichtungen stehen als Mentorinnen und Mentoren bereit: Svenja Hein vom Sojus 7, [E-Mail]shein@monheim.de , Siegfried Bast vom Ulla-Hahn-Haus, [E-Mail]sbast@monheim.de , Lisa Denz von der Kunstschule, [E-Mail]ldenz@monheim.de , Nadine Mörger und Jörg Sommerfeld von der Musikschule, [E-Mail]musikschule@monheim.de oder [E-Mail]jsommerfeld@monheim.de . (pm)

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